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Unser Pfingst-Wochenende

Dieses Wochenende können wir von einem großen Erfolg unserer Kleinen berichten. Wir sind ja so stolz auf sie! So manches Mal passieren Dinge einfach, wenn man am wenigsten mit ihnen rechnet. Kommt mit und begleitet uns auf unserem Pfingst-Wochenende.

Unsere Kleine beim Erdbeersammeln auf dem Erdbeerfeld

Unser Wochenende begann feucht & fröhlich. Wir haben die Wärme und Sonne am Freitag nochmal ausgenutzt und uns alle im Planschbecken vergnügt. Nachdem unsere Planschbecken aus den letzten Jahren nun beide defekt waren, hatten wir uns ein neues - noch etwas größeres - Planschbecken bestellt.

 

Nun können wir Eltern gemütlich auf einer Seite liegen und entspannen, während die beiden Mädels auf der anderen Seite albernd Wasser spritzen. Und ich sag euch, die beiden waren aufgedreht. Wie eigentlich immer, wenn sie mit Wasser spielen - egal, ob im Planschbecken, der Badewanne oder der Matschküche. Ist das bei euren Kids auch so?

Danach haben wir eine Runde mit dem hungrigen Zahlen-Roboter von tiptoi gespielt. Das Spiel gab es für unsere Kleine zum Kindertag. Das Spiel ist zwar für das Alter 4-7 Jahre angegeben, aber für unsere Große ist es tatsächlich schon zu einfach. Sie hat aber gern eine Runde mit der Kleinen gespielt. Die Kinder lernen dabei spielerisch die Zahlen von 1 bis 20 sowie die Formen. Es ist sehr nett gemacht, denn der Roboter frisst die richtigen Ergebnisse.

Nach der Ruhepause wurde es dann nochmal sportlich auf dem Trampolin. Immer wenn ich kurz davor bin etwas aus dem Garten zu verbannen, entdecken die Mädels es auf einmal wieder für sich. Kennt ihr das auch? Eigentlich hatten wir schon überlegt das Trampolin durch ein festeres Schwimmbecken zu ersetzen... Aber derzeit haben beide Mädels wieder solchen Spaß auf dem Trampolin, dass wir uns dann doch erst nochmal für ein Planschbecken entschieden haben und das Trampolin mal mindestens noch diesen Sommer bleiben darf.

Und was darf natürlich an einem Sonnentag im Garten nicht fehlen? Richtig: die Matschküche. Und so wurde kurz vor dem Abendessen auch noch eine Runde damit gespielt. Während ich das "echte" Abendbrot vorbereitete, haben die Mädels wieder Kräutersuppen; Kakao und vieles mehr zubereitet.

Am Samstagvormittag haben wir zunächst unseren Wochenendeinkauf erledigt, damit der Kühlschrank wieder gut gefüllt war. Unsere Kleine hat uns schon einige Tage in den Ohren gelegen, dass sie unbedingt mal wieder zum Lidl müsse, da sie mit dem kleinen Einkaufswagen noch ganz bestimmte Gummibärchen kaufen müsse. Und so haben wir auf dem Weg zum Gartencenter dort noch schnell einen Stopp eingelegt. Naja, am Ende waren es dann ganz schön teure Gummibärchen, denn dabei ist es natürlich nicht geblieben.

Zwischen Wochenendeinkauf und Gartencenter haben wir noch schnell eine Portion Erdbeer-Tiramisu gemacht. Denn Oma und Opa sind aus dem Urlaub zurückgekommen und wollten am Nachmittag mal vorbeischauen. Dieses Mal haben wir die Mascarpone-Creme allerdings nicht mit dem Handmixer gerührt, sondern mit einer Kitchen Aid.

 

Ganz ehrlich: Ich hätte sie mir nie im Leben selbst gekauft - dafür ist sie mir viel zu teuer. Aber meine Eltern haben sie beim Kauf ihrer neuen Küche dazu bekommen und brauchten sie nicht. Nun schauen wir mal, ob wir sie vielleicht nutzten können, um mal einen Pizza- oder Stockbrotteig zu machen. Und wer weiß, wofür wir sie noch einsetzen können - ich muss mich da mal mit beschäftigen. Wenn ihr Tipps habt, so hinterlasst gern einen Kommentar.

Am Nachmittag sind dann Opa und Oma gekommen und haben bei einer Portion Erdbeer-Tiramisu und Kaffee von ihrem Urlaub erzählt. Bis zum Abendessen sind sie von unseren Mädels in Beschlag genommen worden. Im Vereinsheim bei unserem Griechen haben wir den Abend ausklingen lassen.

 

In den Sonntag sind wir wieder ganz entspannt gestartet. Nach einem ruhigen Sonntagsfrühstück sind wir aufs Erdbeerfeld. Das hatten wir den Mädels schon lange versprochen und nun haben wir den Wunsch endlich erfüllt. Allerdings bin ich mir nicht sicher, wer am Ende die Erdbeeren gesammelt und wer sie genascht hat... Aber wir waren sehr erfolgreich und sind mit drei Kilo Erdbeeren heim gefahren.

Diese drei Kilo Erdbeeren mussten natürlich direkt weiter verarbeitet werden. Unsere Kleine war neulich schon mit dem Kindergarten Erdbeeren sammeln und daraus haben sie Brotaufstrich gemacht. Das haben sich nun beide Mädels auch gewünscht und so haben wir sechs Gläser Erdbeer-Brotaufstrich gekocht. Beide Mädels haben fleißig beim Putzen der Erdbeeren geholfen.

Aus einem Teil der Erdbeeren haben sie ein Erdbeer-Buffet mit allen Variationen von Erdbeeren gezaubert: gezuckerte Erdbeeren, Erdbeeren klassisch, Waffeln mit Erdbeeren, Toast mit Erdbeerbrotaufstrich und Erdbeeren für Erdbeerwasser. Ich hab ihnen dann noch etwas Sahne steifgeschlagen. Zuvor hatten sie schon Oma und Opa eingeladen, die dann auch pünktlich kamen und sich alles vom Buffet haben schmecken lassen.

Danach ging es raus in den Garten. Dort haben uns die Mädels gezeigt, dass ein Planschbecken nicht nur zum Planschen gut ist. Sie haben sich erst einen Hütte daraus gebaut und später dann ein Bett. Zur Not können wir also demnächst auch im Garten wohnen und übernachten. Die Fantasie von Kindern ist einfach unbezahlbar.

Zum Abendessen haben wir mal wieder gegrillt und den Abend zusammen mit Oma & Opa ausklingen lassen.

Grillgut auf unserem Grill

Auch in den Pfingstmontag sind wir ganz entspannt gestartet. Nach dem Frühstück hat unsere Große eine Hausaufgabe für den Ethikunterricht fertig gemacht. Sie sollte etwas zum Thema "Freunde" schreiben. Gleich mit ihrem ersten Satz hat sie sowas von recht: "Freunde sind wichtig.". Wir haben keinen großen Freundeskreis. Aber wir haben Freunde, auf die wir jederzeit zählen können, wenn wir sie brauchen - und umgekehrt. An dieser Stelle: Danke Conny und Kati mit ihren Familien! Schön, dass es euch gibt!

Natürlich haben wir auch unseren Kaninchen auch an diesem Wochenende wieder so manchen Besuch abgestattet. Der Fuß von Paula ist inzwischen deutlich besser. Sie belastet ihn zwar nach wie vor noch nicht stark, aber sie ist wieder so fit, dass sie gemeinsam mit Max den gesamten Stall mit Gängen unterhöhlt hat. Es ist schon witzig, wenn sie in dem einen Loch verschwinden und du dich überraschen lassen musst, wo sie wieder rauskommen.

 

Manchmal buddeln sie so viel Erde auf einen Haufen, dass man die Stalltür nicht mehr zu bekommt oder einer ihrer Baumstämme kaum noch zu sehen ist. Ich bin immer wieder froh, dass wir uns für diese Stallvariante entschieden haben. Es macht so viel Spaß die beiden darin zu beobachten. Wenn ihr es noch nicht gelesen habt, findet ihr hier nochmal die Bauanleitung für unseren Kaninchenstall - Teil 1 und Teil 2.

Unsere beiden Mädels hatten sich den Garmin vívofit jr. Fitness-Tracker für Kinder gewünscht. Wäre es ein reiner Fitness-Tracker hätte ich mich dagegen ausgesprochen, da ich befürchte, dass das Schrittezählen nur ein vorübergehender Trend ist. Dieser Fitness-Tracker ist aber auch noch eine ganz "normale" Uhr sowie ein Belohnungssystem für erledigte Aufgaben.

 

Da er dennoch recht teuer ist, haben wir den Fitness-Tracker jeweils an eine Bedingung geknüpft. Unsere Große muss dafür mindestens drei Mal die Woche eine viertel  Stunde lesen - ihr wisst ja inzwischen, dass dies bei uns ein heikles Thema ist. Unsere Kleine musste versprechen, dafür das Fahrradfahren zu üben. Genau das haben wir dann heute getan. Und was soll ich euch sagen: Es hat funktioniert!!! Ich kann es immer noch nicht glauben. Nach all dem Wehren und den Ängsten, hat es heute geklappt.

 

Zunächst ist Stefan noch mitgelaufen und hat so getan, als würde er sie festhalten. Und als sie erfahren hat, dass er sie gar nicht mehr festhält, war sie nicht eingeschnappt oder wütend. Nein, sie ist einfach erneut losgefahren - ohne Stefan neben sich. Natürlich ist es noch wackelig und sie braucht noch Übung  - besonders mit der richtigen Geschwindigkeit in den Kurven. Aber, sie fährt - ganz ohne Festhalten und nebenher Laufen. Wir sind sooo stolz auf die Maus!

Am Nachmittag haben dann Oma und Opa die Mädels abgeholt und sind mit ihnen in die Fasanerie nach Groß Gerau gefahren. Währenddessen haben Stefan und ich geschaut, wohin wir in den Herbstferien mit den Mädels fahren wollen. Aber irgendwie passen unsere Ansprüche an eine Unterkunft, die Unternehmungsmöglichkeiten in der Umgebung und die Kosten für den Urlaub bisher nicht zusammen.

 

Zur Wahl stehen momentan: ein Städtetrip nach Hamburg mit Musicalbesuch, ein familotel-Hotel in den Bergen, Raum Nürnberg mit dem Playmobil FunPark oder Raum Ulm mit Steiff-Museum und Legoland. Habt ihr Tipps? Ihr würdet uns wirklich sehr helfen!

Heute Abend haben wir damit begonnen, unser Einschlafritual zu ändern. Meine Nächte werden oft unterbrochen und das zehrt an meinen Kräften. So hoffen wir nun, mit einem geänderten Einschlafritual und besprochenen neuen Regeln Abhilfe zu schaffen. Darüber werde ich aber noch mal in einem eigenen Beitrag schreiben.

 

Das war unser Pfingstwochenende. Ich hoffe, dass eures ebenso schön war und wünsche euch einen guten Start in die kurze Woche!

 

Herzlichst,

eure Doreen

 

Und nun interessiert mich: Habt ihr etwas Besonderes erlebt? Habt ihr das verlängerte Wochenende vielleicht sogar für einen Kurzurlaub genutzt?



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