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Unser Muttertags-Wochenende

Ein Band wie es im Leben kein zweites gibt - das Band zwischen Mutter und Tochter. Bevor ich Mutter geworden bin, hätte ich mir nie vorstellen können, für einen Menschen eine so tiefe und bedingungslose Liebe zu empfinden. Ich habe das große Glück, dass ich sie sogar zweimal empfinden darf - für meine beiden wundervollen Töchter. Und um wie vieles schöner ist dieses Gefühl mit dem Wissen, dass diese Liebe ebenso tief und bedingungslos erwidert wird! Wir haben daher an diesem Wochenende ganz viel gemeinsame Zeit genossen.

Unser Wochenende begann damit, dass uns unsere Kleine verlassen hat. Sie ist direkt nach der musikalischen Früherziehung zu ihrer besten Freundin gefahren, um dort zu übernachten. Sie schlief das erste Mal bei einer Freundin. Da sie aber schon oft im Kindergarten übernachtet hat und die Mama ihrer besten Freundin ihre Kindergartenerzieherin ist, gab es gar keine Probleme. Ihre Aussage am nächsten Morgen: "Mama, ich schlaf das nächste Mal aber zwei Wochen bei...". Okay, das wird dann also ein längerer Abschied...

 

Unsere Große hat die ungeteilte Aufmerksamkeit am Nachmittag und Abend sowas von genossen. Da merkt man, dass ihr das doch oft fehlt. Gerade dadurch, dass die Kleine einfach ihre Zeit mit mir einfordert, zieht sich die Große oft zurück. Es tut so gut, sie dann mal wieder so gelöst zu erleben - ganz ohne "Konkurrenzkampf".

 

Zum Kaffee sind Oma und Opa gekommen und wir haben mit Kuchen und Erdbeeren das Wochenende eingeläutet. Ja, ich muss zugeben, es war nicht die kalorienarme Variante... Aber manchmal zählt einfach nur, dass es lecker ist.

Am Montag waren unsere Mädels wieder bei der Sitzkissenplauderei in der Bibliothek. Hier erfahren die Kinder in einer gemütlichen Runde etwas über eine bestimmte Tierart. Und ich muss zugeben: So manches, was mir meine Mädels im Anschluss immer erzählen, habe ich auch noch nicht gewusst. Und dann sind meine Mäuse immer besonders stolz - wenn sie der Mama noch was beibringen konnten. Die Stadtbücherei hat sich da was ganz Tolles einfallen lassen! Letzten Montag ging es in der Sitzkissenplauderei um die Schnecke.

 

Vermutlich dadurch angeregt hatte die Große am Freitag im Hort ein Zuhause für Schnecken gebastelt. Wir haben es gerade so geschafft unseren Kaffee auszutrinken, da musste als erstes die Wohnung eingerichtet werden. Es wurde Salat und Gras gepflückt und einer meiner Deko-Vögel aus Keramik hinein gesetzt. Nun mussten nur noch Bewohner gefunden werden, was sich - trotz zuvor kurzem, aber heftigem Regenguss - als schweres Unterfangen herausstellte. Aber am Ende hatten wir einige schöne Exemplare gefunden und waren einige Zeit damit beschäftigt, diese zu beobachten. Aber keine Sorgen: alle Bewohner wurden am Abend wieder in die Freiheit entlassen...

Heute habe ich auch mal wieder ein paar Fotos von Max und Paula für euch. Beide genießen ihren - mittlerweile nicht mehr ganz so - neuen Stall noch immer. Wobei Paula mit ihrem Fuß sehr eingeschränkt ist - dieser ist leider vermutlich gebrochen. Wir haben jetzt einige Tage Schmerzmittel gegeben und hoffen nun, dass der Bruch wieder halbwegs zusammengewachsen ist bzw. in den nächsten Wochen noch gut wieder zusammenwächst. Die beiden machen das ganz toll - Paula ruht sich aus und Max buddelt fleißig weiter die Gänge. Ich vermute ja, dass sie ihm genaue Anweisungen gibt.

Und dann hat die Große noch ein paar Kuchen und Kaffee in der Matschküche gebacken und gekocht, bevor wir dann zu Abend gegessen haben. Und weil die Kleine ja bei ihrer Freundin geschlafen hat, durfte die Große bei uns im Elternbett schlafen. Nach "Elmar und das Monster" ist sie dann auch glücklich und zufrieden an den Papa gekuschelt eingeschlafen.

In den Samstag sind die Große und ich allein gestartet. Stefan war arbeiten und die Kleine noch bei ihrer Freundin. Und das haben wir dann mal richtig zelebriert: mit Frühstück im Bett. Danach haben wir dann die Kleine abgeholt und dort noch ein wenig gequatscht. Die Mädels haben gespielt und ich hab mir den Thermomix zeigen lassen. Ich liebäugle ja schon ein Weilchen damit, aber mit knapp 1.200 Euro ist er schon ziemlich teuer. Und wenn er dann - wie so viele andere Küchengeräte - am Ende nur in der Ecke steht, wäre das wirklich zu teuer. Ich werde mal schauen, wenn unsere Bekannten den Thermomix nun nutzen und dann steht ja im Sommer ein runder Geburtstag an, da wäre das ja ein ideales Geschenk.

Über den Mittag war die Große dann wieder mal beim Reiten und wir anderen haben den Wochenendeinkauf erledigt. Und weil das Wetter einfach traumhaft war und der Bauer Lipp jetzt auch eine Riesenrutsche hat, sind wir für ein spätes Mittagessen noch dort eingekehrt. Nachdem unsere Große die Rutsche gemeinsam mit Stefan erkundet und ein paar Mal ausprobiert hatte, war sie nicht mehr zu bremsen. Die Kleine hat derweil die Gänseküken mit Gras gefüttert.

Den Rest des Samstags haben wir im Garten verbracht. Die Kleine hat uns in der Matschküche so allerlei Leckereien zubereitet, währen die Große mit ihrem Papa auf der Decke gekuschelt hat.

 

Und weil das Wetter bis zum Abend so schön und vor allem warm blieb, haben wir ein spontanes Picknick mit Würstchen und Flammkuchen gemacht. Die Mädels fanden es toll. Und als Krönung durften sie dann so lange aufbleiben, bis sie auf dem Sofa eingeschlafen waren. Wenn der Eurovision Song Contest stattfindet, geht das schon mal...

Der Muttertag startete für mich mit einem Kaffee im Bett und zahlreichen gebastelten und gemalten Werken meiner beiden Mädels. Für mich braucht es keine teuren, gekauften Geschenke. Ich finde es so schön, wenn sich jemand Gedanken macht, was mir gefallen könnte und sich dann die Mühe macht es auch noch selbst zu malen oder zu basteln. Das zeigt doch wirklich, wie wichtig man diesem Menschen ist.

 

Fast mehr noch als die Geschenke genieße ich die Freude der Kinder, wenn sie voller Spannung darauf warten, ob man sich auch darüber freut und dann strahlen, wenn man sich mit Begeisterung bei ihnen bedankt. Auf den Fotos seht ihr übrigens nur eine Auswahl. Ich hatte schon mal angedeutet, dass meine Mädels sehr gern basteln und malen, oder?

Meine Mädels haben mit dem Papa den Frühstückstisch gedeckt, während ich in Ruhe duschen und mich "aufhübschen" konnte. Nach einem entspannten Frühstück haben wir noch einen schnellen Erdbeerkuchen für den Nachmittag gebacken: Alles was ihr braucht ist ein fertiger Tortenboden, ein paar frische Erdbeeren, Puddingpulver, Tortenguss, Milch und Zucker. Ihr putzt die Erdbeeren und halbiert sie. Dann streicht ihr den Tortenboden mit dem gekochten Pudding ein und verteilt die Erdbeeren darauf. Zum Schluss noch den - nach Anweisung gekochten - Tortenguss drüber und schon ist er fertig. Dieser Kuchen gelingt selbst mir Backmuffel.

Dann sind wie zusammen mit Oma und Opa in den Frankfurter Zoo gefahren. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich Tieren stundenlang zusehen könnte? Allein bei den Erdmännchen hätte ich ewig bleiben können. Diese putzigen Gesellen. Passend zum Muttertag gab es dort auch reichlich Nachwuchs zu beobachten. Aber nicht nur da... Ich habe so viele Fotos gemacht, dass ich demnächst den Zoo Frankfurt auch als Ausflugtipp verbloggen werde. Für uns alle war es jedenfalls eine perfekte und entspannte Auszeit zum Muttertag.

Wieder daheim haben wir uns unseren Erdbeerkuchen schmecken lassen. Unsere Mädels haben dann eine Runde zusammen gespielt, während Stefan und ich noch ein paar Dinge erledigt haben. Dann wurde noch ausgiebig gebadet und bei einer Folge Woozle Goozle zu Abend gegessen.

 

Das war unser Wochenende. Wir hoffen, dass eures ebenso schön war und dass ihr alle einen wunderschönen Muttertag hattet. Startet gut in die neue Woche!

 

Herzlichst,

eure Doreen



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